Unicontent

Japp, die ersten zwei richtigen Wochen meines neuen Studentenlebens sind fast rum und es ist Zeit für ein erstes Resümee.

Der Wohlklang der nur 22 Wochenstunden, die ich in Vorlesungen und Tutorien verbringen muss, täuscht. Letztlich sind das Stunden des Leidens, 90 Minuten (oder noch länger, da man ja ne halbe Stunde vor Beginn aufschlagen sollte, um noch einen Platz in den völlig überfüllten Hörsälen zu bekommen…) auf unnachgiebigen Holzbänken, die einen das Ende der Veranstaltung herbeisehnen lassen – zudem teilweise etwas verdammt öde Vorlesungsinhalte.

Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen: Dozenten, die ihr Thema so unterhaltsam vermitteln, dass es einen die Schmerzen im Gesäß sowie den Wunsch zu schlafen vergessen lässt. Das ist aber eher die Ausnahme, möcht ich meinen.

Und wenn man dann denkt, man könnte in den zwei Stunden zwischen der letzten und nächsten Vorlesung mal entspannen, kommt plötzlich der Stoffwechsel dazwischen und zwingt einen zum Besuch der Mensa. Und abends sind dann das Mensakino oder der Kneipenbesuch verlockender als das vergnügte Einschlafen während der Lektüre trockener Texte über Phonologie und Phonetik…

Ja, das ist alles noch ein wenig chaotisch hier. Ich will gar nicht wissen, wies wird, wenn das Semester erstmal in vollem Gange ist und die ersten Klausuren anstehen… Egal – genug gejammert für heute!😉

2 Responses to “Unicontent”


  1. 1 Capt. Cook 31. Oktober 2009 um 18:42

    Keine Sorge, das erste Semester ist eines der härtesten😉 Da ist alles noch neu, viele Ratten haben das sinkende Schiff noch nicht verlassen (Hörsäle werden mit fortschreitender Semesterzahl in der Regel leerer…), der neue Alltag will organisiert sein und die Annehmlichkeiten des Studentenalltags müssen irgendwie mit den Unannehmlichkeiten in Einklang gebracht werden. Das hat man aber irgendwann perfektioniert und von da an läßt es sich deutlich angenehmer studieren. Okay, der Nachteil ist, Vordiplome, Zwischenprüfungen, Magister- oder Diplomarbeiten rücken natürlich auch immer näher…😛

    Laß Dich nicht verwirren. Nach dem ersten Semester wird alles schon viel geschmeidiger. Höre auf die vertrauensvollen Worte eines ehemaligen Langzeitstudenten mit mittlerweile Diplom😉

  2. 2 Christian 1. November 2009 um 12:43

    Wow, das nenn ich mal aufmunternde Worte von einem „alten Hasen“😉
    Danke! :O

    Dann hör ich jetzt einfach mal auf dich und blicke gelassen in die Zukunft… Langsam beginnt der Unialltag ja schon zur Routine zu werden.


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