Ein Wochenende, drei Filme

Nachfolgend eine kurze Einschätzung zu jedem der drei Filme, die ich dieses Wochenende gesehen habe.

Doctor Who: Four to Doomsday

Vier Doctor Who-Folgen von 1982 als Film zusammengeschnitten, in dem der Onkel Doktor die Erde vor einer Gruppe grüner Aliens retten muss. Klingt nicht sehr originell und ist es auch nicht, aber es hat Charme mit seinen trashigen Dekors und miesen Effekten.

Donnie Darko

Für unglaubliche drei Euro am Freitag ergattert und am selben Abend noch angesehen. Hatte ihn beim ersten Sichten vor einigen Jahren nicht verstanden und es hat auch dieses Mal nicht geklappt – wohl auch, weil ich einige Male weggenickt bin… Ausgehend von dem, was ich noch weiß und gestern mitbekommen habe, ein wahnsinnig tiefgründiger und intensiver Psychotrip. Werde ihn mir so schnell wie möglich noch mal (ausgeschlafen) ansehen.

Die vierte Art (The Fourth Kind)

Eine relativ neue Mockumentary mit Milla Jovovich über angebliche Entführungen durch Aliens in Nome/Alaska. Auch hier gilt: Die Story ist alles andere als originell und krankt vor allem gegen Ende an einer leichten Unentschlossenheit hinsichtlich der Lösung des Konflikts. Dafür ist das Ganze sauspannend gemacht und ich fühlte mich einige Male an Signs erinnert. Bei mindestens einer Szene rutscht einem zudem vor Schreck das Herz in die Hose. Ein Film, den man sich ruhig mal antun kann.

Außerdem haben wir endlich eine vernünftige Videothek gefunden – womöglich die beste, in der ich je gewesen bin, da günstig und mit gigantischem Angebot. Da wird man mich jetzt öfters finden.

11 Responses to “Ein Wochenende, drei Filme”


  1. 1 Dr. Borstel 11. April 2010 um 13:53

    Wie kann man nur bei „Donnie Darko“ einschlafen!😀 Bester Film des letzten Jahrzehnts. Unbedingt noch mal anschauen.

  2. 2 spanksen 11. April 2010 um 20:51

    Donnie Darko ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, Die vierte Art war überhaupt nicht mein Film

  3. 3 Dos Corazones 11. April 2010 um 22:54

    Donnie Darko zu verstehen ist wahrscheinlich gar nicht so schwer. Mir geht es eher so, dass noch mehr dahinterstecken muss als das, was ich mir je ausdenken könnte. Aber während des Films einschlafen geht ja mal echt nicht – auch nicht wenn er nur 3 Euro gekostet hat😉

  4. 4 Christian 12. April 2010 um 07:19

    Jetzt macht mir doch nicht alle Vorwürfe, ich schlafe auch bei vielen anderen guten Filmen ein🙂 Werde ihn aber nachholen, versprochen, und diesmal ganz genau aufpassen.

  5. 5 Hannibla Lektor 13. April 2010 um 12:49

    Wegnicken bei Donnie Darko? Hallo??? Bitte gleich nochmal, ausgeschlaf und richtig gucken, tztztz… (Muss aber zugeben, dass ich auch ganz groß darin bin, einzuschlafen, dürfte auch niemals öffentlich sagen, welche Filme ich halb verschlafen habe😉 )

  6. 7 caromite 14. April 2010 um 15:23

    Hehe, lustiger Zufall, ich hab am Wochenende auch Donnie Darko gesehen^^ So grundlegend glaube ich, dass ich den Film verstanden habe, aber einige Ungereimtheiten bleiben noch… Zum Beispiel, wie die Turbine (die ja anscheinend vom Flugzeug mit seiner Mutter stammt) Donnie erschlägt, bevor seine Mutter überhaupt mit dem Flugzeug fliegt…
    Mich hat der Film sehr gefesselt, werde ihn wohl auch noch einmal sehen.
    Das mit dem Einschlafen ist mir auch schon oft passiert, selbst bei Filmen, die ich unbedingt sehen wollte. Einmal bin ich sogar im Kino eingepennt, aber da lags dann doch am Film. Schwerter des Königs…

  7. 9 Julian 16. April 2010 um 20:10

    Ich habe ja mal eine Hausarbeit über David Lynch geschrieben und verstehe generell Filme wie Donnie Darko immer relativ schnell. Es geht ja darum, was passiert, wenn ein Ereignis nicht geschieht. In diesem Fall waren es die Visionen von Donnie, die dazu geführt haben, dass er z.B. den Pädophilen entlarvt hat. Wäre das Flugzeug nicht abgestürzt, hätte Donnie ja auch nie den Hasen getroffen. Dass die Turbine ins Haus kracht ist im ersten Moment auf der gewöhnlichen Zeitebene verwirrend. Aber wenn man davon ausgeht, dass das Universum aus diversen Dimensionen besteht – und eventuell auch endlich ist – dann gibt es auch keinen Zeitstrang, der in eine Richtung läuft. Wie bei David Lynch laufen die Zeitebenen also ineinander über. Stell dir das als verflochtenes Band vor. Der Anfang ist mit dem Ende verbunden und an der Stelle, wo es in sich gedreht ist, hat man die Möglichkeit, die Ebene zu wechseln. Lies dazu am besten das Kapitel „Wie ein endlos geflochtenes Band“ aus George Seeßlens Buch David Lynch und seine Filme. Man darf natürlich nicht vergessen, dass die Realität objektiv ist. Normalität und Realität sind Begriffe, die wiederlegbar sind.

    …oder du siehst es einfach als Film an😉

    • 10 Christian 16. April 2010 um 22:31

      Ganz ehrlich, das würde mir vielleicht helfen, wenn ich einen Abschluss in Physik hätte😉

      Ich habe ihn mir heute nochmal angeguckt, diesmal ganz aufmerksam und ohne einzuschlafen. Ich habe das Gefühl, dass mir nur ein kleiner Schritt zum Verstehen des Endes fehlt – jedes Mal, wenn ich mich nah an der Lösung glaube, entwischt sie mir wieder. Vielleicht gibt es auch gar keine und ich habe mir den Film viel zu voreingenommen von zu vielen Theorien angesehen… Gefallen hat er mir aber trotzdem, ich bereue nichts!


  1. 1 Donnie Darko, dritter Versuch « It's Magic! Trackback zu 17. April 2010 um 10:38

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




Archive

Hier bloggt:


%d Bloggern gefällt das: