Zwei Semester

Und wieder beginnt mein Semesterresümee mit der Feststellung, dass dreieinhalb Monate erschreckend schnell vorbeigehen können.

Was ist in diesem zweiten Semester meines Studiums passiert? Nicht allzu viel. Höchstens, dass all das hier langsam zur Normalität wird oder geworden ist. Das bisschen Haushalt macht sich mittlerweile fast von selbst und weist mich von ganz allein darauf hin, dass ich mal wieder zu faul war. Beispielsweise das eine Mal, als ich unter dem meterhohen Geschirrberg in der Spüle einen kleinen Klumpen Schimmel entdeckt habe. Dazu wird es nie, nie, NIE wieder kommen, don’t worry.

Das Studium selbst beginnt sich langsam von öder Vorlesungsroutine zu halbwegs interessanten Seminaren zu entwickeln; die Tatsache, dass ich mittlerweile fast alle Grundkurse in Deutsch und Englisch hinter mir habe, gibt mir da viel mehr Möglichkeiten für die spannende Stundenplangestaltung. Außerdem habe ich in diesem Semester meine Liebe für Syntax und Grammatik entdeckt. Das Klausurergebnis steht zwar noch aus, aber so souverän flutschte bisher noch keine trockene Theorie in mein Hirn – ich bin also guter Dinge.

Die heute auch für mich offiziell startenden Semesterferien werde ich füllen mit dem ausgiebigen Erkunden der Sternensysteme meines ach so heiß und sehnlich erwarteten Super Mario Galaxy 2, mit hoffentlich viel privater und studiumsrelevanter Lektüre (wenn ich Glück habe, komme ich im nächsten Semester in ein Literatur- und Filmseminar zur Frontier und werde dafür vorsorglich Coopers Last of the Mohicans lesen; außerdem freue ich mich schon auf Death of a Superhero bzw. Superhero, und wenn meine Nerven das noch schaffen, beende ich in den nächsten Tagen auch tatsächlich mal Pride and Prejudice…), und der Reise nach und durch Schottland und England im September, was so ziemlich das Highlight in diesem Jahr werden könnte. Und wenn ich ganz fest daran glaube, hat vielleicht auch mal einer meiner Freunde in der Heimat für mich Zeit. Möglicherweise blogge ich auch zwischendurch mal was🙂

Siehe auch: Ein Semester

7 Responses to “Zwei Semester”


  1. 1 Golem 19. Juli 2010 um 20:52

    Wir haben doch immer Zeit für dich^^

  2. 2 Dr. Borstel 20. Juli 2010 um 11:50

    Möglicherweise blogge ich auch zwischendurch mal was

    Das will ich doch hoffen! Als ob dein Studium wichtiger wäre als wir!😉

  3. 3 Laosüü 21. Juli 2010 um 08:43

    Wie du das nur in Frage stellen kannst?!😯

    Ein Literatur- und Filmseminar ist ja genau das Richtige für dich selbst ernannten Cineasten. Ach ja, „Death of a Hero“ und „Last of the Mohicans“ könntest du dann bitte nach durchlesen mal rüberschicken.😉

    P.S. Schimmel in der Spüle. Ich hatte nicht mal gewusst, dass sowas geht?!

  4. 4 christian 21. Juli 2010 um 22:24

    @Golem
    Ich erwarte nichts anderes😛

    @Dr. Borstel
    Als ob ich das jemals behauptet oder auch nur gedacht hätte😉

    @Laosüü
    Ich vermute, es war ein Stück Lebensmittel, das sich, versteckt zwischen Schüsseln und Gläsern, in eine Blob-artige Masse verwandeln konnte…

  5. 5 Hannibla Lektor 23. Juli 2010 um 12:20

    Liebe für Syntax? Oha!😉 Und ich hoffe doch sehr, dass Du Deine Reiseberichte bloggst! Für diejenigen, die gefangen im Home-Office zwar an der Weltherrschaft basteln, aber diese nicht bereisen können *jammeraufhohemniveau*, hehe…

  6. 7 spanksen 29. Juli 2010 um 16:27

    Mensch, so ein Bloggerurlaub tut wirklich mal ganz gut (hab ja jetzt auch 3 Wochen pausiert😉 ) viel Spaß in deinen Semesterferien und mit SMG2


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